Home
Comics von Made
Lebenslauf Lebenslauf

Zeichner Bereiche
Comics
Skizzen
Lebenslauf
Geschenkideen
Foto von Made
 
Künstlername
Made
Name
Martin Sander
Geburtsdatum
13.1.1972, Berlin
Werdegang
Die ersten Comics zeichnete Martin bereits im Alter von 5 Jahren in seine Vorschul-Schreibhefte. Die Geschichten waren an die Serie Mondbasis Alpha1 angelehnt, die derzeit im Fernsehen lief. Der hohe Gehalt an Zerstörung und Brutalität in diesen Heften hätte schon damals den einen oder anderen Pädagogen aufmerksam werden lassen sollen. Dazu kam es allerdings nicht und so zeichnete Martin seine Kindheit hindurch weiter.

Seine Geschichten wurden mit dem Erscheinen seines ersten Comic-Helden nun aber deutlich freundlicher. Saurus hieß diese Figur, die auf einen kleinen Gummi-Dinosaurier mit langem Hals und Schwimmflossen zurückging, mit dem Martin gerne spielte.
Saurus erlebte in insgesamt 30 mit Filzstiften gezeichneten Episoden und etwa 1.200 Einzelbildern diverse Abenteuer, die Martin im Alter von 7 bis 10 Jahren schuf.
Waren die ersten Plots noch relativ simpel, z.B. 'Saurus findet einen Schatz', steigerten sich die späteren bis zu 'Saurus bei der Bundeswehr'.
Die Saurus-Abenteuer waren von den damals gängigen Comic-Heften wie Tim und Struppi und den Donald Duck-Geschichten von Carl Barks inspiriert.

Nach einer kurzen Pause begann Martin seine Saurus-Figur in neuer Gestalt wieder aufleben zu lassen. Er war von Jürgen Liermann - einem Freund seiner Eltern - an die Peanuts herangeführt worden und verschlang darauf sämtliche auf dem deutschen Markt erhältlichen Hefte.
Saurus bekam nun ausdrucksstarke Augen, einen großen Schatz an Mimiken und eine ganze Reihe Freunde mit unterschiedlichen Charakteren zur Seite gestellt. Die Strips waren mit ihren 4 Einzelbildern und in der Art ihrer Pointen deutlich an Charlie Brown und seine Freunde angelehnt.
Auch ein neues Heft-Format gab es: Diesmal waren es die Vokabelhefte, in die eigentlich lateinische Wörter hätten geschrieben werden sollen.

Während dieser Phase, die von 12 bis etwa 15 andauerte, brachte Martin zusammen mit seiner großen Schwester Ulrike ein Comic-Heft im Eigenverlag heraus. Es nannte sich Corn, und enthielt Saurus-Geschichten von Martin, Frosch-Cartoons von Ulrike und zwei Strips von einem Schulkameraden.
Saurus-Strips wurden außerdem in der Schülerzeitung der Rheingau Oberschule veröffentlicht.

Nach einer weiteren Schaffenspause brachte der drängende Trieb eines heranreifenden Mannes Martin mit 17 Jahren erneut an den Zeichentisch zurück.
In Ermangelung von Internet-Pornoseiten, die es damals einfach noch nicht gab, fertigte er sich selbst eine beachtliche Zahl stark sexuell geprägter Zeichnungen an, die ziemlich abwegige Praktiken und Vorstellungen zum Inhalt hatten. Naturgemäß entstanden die meisten dieser 'Werke' an besonders schwülen Sommertagen.
Leider sind diese Zeichnungen bisher der Öffentlichkeit vorenthalten geblieben. Der Künstler scheint nicht Willens sie irgendjemandem zu zeigen. Das lässt zumindest auf ein teilweise noch vorhandenes gesundes Schamgefühl schließen.

Während der Studienzeit wurde Martin durch seinen derzeit besten Freund zu neuen Comic-Experimenten angeregt. Ulf hatte angefangen skurrile Einbild-Cartoons mit Figuren irgendwo zwischen Insekten, Außerirdischen und Robotern mit vieldeutigen Texten anzufertigen.
Aufs Höchste von den neuen Möglichkeiten inspiriert schuf nun auch Martin Einbildcartoons, die sich in diese Richtung orientierten.
Um seine Bilder mit merkwürdigen Geschöpfen zu bevölkern, fing Martin an, eine eifrig Skizzen zu machen. Er war viel in Museen, Ausstellungen und Zoologischen Gärten unterwegs immer auf der Suche nach interessanten Motiven, die er in entfremdeter Form für seine Comics verwenden konnte. In 5 Jahren entstanden so an die 3.000 Zeichnungen und Entwürfe, wodurch sich Martins Stil maßgeblich weiterentwickelte. Seine späteren Figuren besitzen eine stärkere Räumlichkeit und Plastizität.
Die Ambitionen, die Martin und sein Freund derzeit mit ihren Comics hatten waren hoch. Sie wollten mit Ihren Bildern die Leute zum Nachdenken bringen und damit die Welt von Kriegen, Egoismus und Umweltverschmutzung befreien.
Ein kurzer Blick in die Tagesnachrichten reicht um zu sehen, ob sie damit Erfolg hatten.

Die Studienzeit war aber auch die Geburtsstunde einer weiteren wichtigen Figur aus Martins Comic-Universum.
Für den Geburtstag seiner älteren Schwester Ulrike fertigte er mit 23 Jahren ein kleines Heft, an, das einem Kinderbuch nachempfunden war. Der Hauptprotagonist dieser Geschichte war die Kleine Schlange.
In zahlreichen folgenden Comics schockt dieser Antiheld seine Mitgeschöpfe mit seiner Misanthropie und quält sie mit bösem Zynismus.

Nach dem Studium im Jahr 2000 kam es zu einer ersten kommerziellen Veröffentlichung von Martins Motiven. Es entstanden mehrere Illustrationen zu Wellness-Artikeln, die in der Kleinen Zeitung, einem Wiener Stadt-Magazin, abgedruckt wurden.

Im Jahr 2002 gründet Martin zusammen mit Johannes Erdmann die Webseite ComicZoo, - zum damaligen Zeitpunkt noch unter dem Namen Fairlaufen.de. Bald gesellten sich weitere Künstler hinzu, zwischen denen seither ein reger Austausch von Ideen und Techniken stattfindet. Martin zeichnet viele Strips zusammen mit anderen ComicZoo-Zeichnern. Außerdem entwickelt er seine Figuren wie z.B. die Kleine Schlange beständig in neuen Strips weiter.

Die alten Ideale der Studienzeit von Weltverbesserung und Selbstlosigkeit sind derweil vergessen.
Fragt man Martin heute, so will er unbedingt reich und berühmt werden. Was er mit all dem schwer verdienten Geld denn machen will?
Er will ja nur ganz viel Gutes tun - undzwar sich selbst.

Ausbildung
Eigentlich ist Martin Sander ausgebildeter Diplom-Informatiker. Er besuchte von 1992 bis 1998 die Technische Universität Berlin, wo er den Studiengang Informatik erfolgreich absolvierte.

Seit 1998 arbeitet Martin in der IT-Branche als Software-Entwickler und Projektleiter. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung Verteilter Anwendungen. Er ist ein Experte in J2EE, Web-Technologien und Datenbanken.

Kontakt
made@comiczoo.de







Zurück Impressum    Copyright